Premiere des Sportschullandheims begeistert Schülerinnen und Schüler
Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler fand in diesem Schuljahr erstmals ein Sportschullandheim an der Montessori-Schule Weißenhorn statt. Vom 13. bis 17. Juli 2026 verbrachten Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 10 gemeinsam eine abwechslungsreiche Woche voller Sport, neuer Herausforderungen und unvergesslicher Gemeinschaftserlebnisse.
Die Idee für dieses besondere Angebot entstand aus dem Wunsch der Kinder nach einem weiteren Schullandheim im Schuljahr. Als sportlicher Gegenpol zum bestehenden Abenteuer-Schullandheim entwickelte die Schule gemeinsam mit einem professionellen Anbieter ein Konzept, das Bewegung, Teamgeist und persönliche Entwicklung miteinander verbindet. Das Interesse war dabei so groß, dass das ursprünglich geplante Teilnehmerkontingent innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war. Dank zusätzlicher Plätze konnten schließlich alle interessierten Schülerinnen und Schüler mitfahren.
Im Mittelpunkt des Sportschullandheims standen nicht nur abwechslungsreiche Aktivitäten wie Klettern, Kanufahren, Hockey oder zahlreiche Teamspiele. Vielmehr bot die Woche den Kindern die Möglichkeit, neue Sportarten auszuprobieren, eigene Grenzen zu überwinden und über Klassen- und Altersgrenzen hinweg neue Freundschaften zu schließen. Da die Gruppen bewusst gemischt zusammengestellt wurden, entstanden viele neue Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse zwischen Schülerinnen und Schülern, die sich zuvor kaum kannten.
Hauptorganisator Frank Elseberg beschreibt das Ziel des Sportschullandheims so: Die Kinder sollen neue Sportarten in neuen Gruppen kennenlernen und am Ende der Woche mit einem gestärkten Selbstvertrauen nach Hause fahren. Dass dieses Konzept aufgegangen ist, zeigte sich bereits während der Woche in vielen kleinen und großen Erfolgserlebnissen.
So berichtete eine Teilnehmerin nach ihrer Rückkehr begeistert: „Ich bin zum ersten Mal geklettert und gleich 16 Meter hoch gekommen. Außerdem bin ich zum ersten Mal Kanu gefahren.“ Besonders stolz war sie darauf, neue Herausforderungen gemeistert zu haben. Gleichzeitig erzählte sie von neuen Freundschaften, die während der gemeinsamen Woche entstanden sind: „Ich habe mich mit Emilia angefreundet und auch viele andere Kinder kennengelernt.“
Neben den sportlichen Aktivitäten blieb auch genügend Zeit für das gemeinsame Miteinander. Besonders die gemeinsamen Spiele, das Schwimmen sowie die Zeit mit den Freundinnen auf dem Zimmer werden vielen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben. Auf die Frage, ob sie im nächsten Jahr wieder mitfahren würde, musste die Schülerin nicht lange überlegen: „Auf jeden Fall. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht.“
Besonders schön fasste sie ihre Empfehlung für zukünftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen: „Man sollte ganz viele Sportarten ausprobieren. Es ist richtig cool, man hat auch viel Freizeit, das Essen ist bombastisch lecker und es ist einfach sehr schön dort.“
Mit dem ersten Sportschullandheim ist es der Montessori-Schule Weißenhorn gelungen, ein neues Angebot zu schaffen, das weit über den sportlichen Aspekt hinausgeht. Die Woche bot den Kindern die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen, über sich hinauszuwachsen und als Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Die große Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zeigt bereits nach der Premiere, dass das Sportschullandheim das Potenzial hat, ein fester Bestandteil des Schullebens zu werden.



