Der aktualisierte Rahmen-Hygieneplan für Schulen in Bayern (Stand: 12. März 2021)
ist unter folgendem Link auf der Homepage des Staatsministeriums einsehbar:

Link Staatsministerium

Dieses Dokument enthält auch Informationen zum aktuellen dreistufigen Verfahren zum Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 20/21, abhängig von den 7-Tages-Inzidenzwerten der Region (d.h. die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt)
Das dreistufige Verfahren zum Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 20/21, abhängig von den 7-Tages-Inzidenzwerten der Region (d.h. die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt).

Die 7-Tages-Inzidenz kann aus der Tagespresse oder der Homepage des Landkreises Neu-Ulm entnommen werden:

Link Landkreis Neu-Ulm

Wird in einer Region die Überschreitung bestimmter Schwellenwerte (7-Tages-Inzidenz) festgestellt, kann das Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der Infektionszahlen an der jeweiligen Schule und dem zugehörigen Kreis Entscheidungen zum weiteren Schulbetrieb treffen. Die aktuellen Regelungen, je nach Inzidenz und Klassenstufe finden sie hier:

Link Staatsministerium

Auf der Homepage finden Sie unter Verwaltung die aktuellen COVID-19 Infos:

• Montessori Alternativ-Szenario: dies ist ein schuleigenes Konzept, um verschieden denkbaren Szenarien angemessen Rechnung zu tragen
• Aktuelle organisatorische Informationen (Kurzfassung zu den Änderungen im Rahmen-Hygieneplan vom 02.10.2020)

Auf der Startseite finden Sie außerdem unter Schulstart 20/21 den schuleigenen Hygieneplan

1. Wann muss mein Kind auf jeden Fall zu Hause bleiben?

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten Krankheitssymptomen wie
• Fieber
• Husten
• Kurzatmigkeit, Luftnot
• Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns
• Hals- oder Ohrenschmerzen
• (fiebriger) Schnupfen
• Gliederschmerzen
• starke Bauchschmerzen
• Erbrechen oder Durchfall

ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn einer der folgenden Fälle vorliegt:

  • Die Schülerin bzw. der Schüler ist wieder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf
    leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten)

oder

  • Die Schülerin bzw. der Schüler hat
     – Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen),
     – verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder
     – gelegentlichen Husten, Halskratzen oder Räuspern.

In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus!

2. Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) zur Schule?

In den folgenden Fällen ist ein Schulbesuch ohne Test möglich:

  • Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)
  • Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)
  • Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

In allen anderen Fällen ist der Schulbesuch nur erlaubt,

wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests* oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus!

Schülerinnen und Schüler, die die Schule entgegen dieser Vorgaben die Schule besuchen, werden in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme hat der bayerische Ministerrat für Landkreise und kreisfreie Städte unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz  beschlossen, den Besuch des Präsenzunterrichts für alle Klassen vom Vorliegen eines aktuellen negativen Corona-Tests abhängig zu machen. Dies kann entweder

  • ein in der Schule unter Aufsicht gemachter Selbsttest mit negativem Ergebnis oder
  • ein aktueller, negativer Covid-19-Test sein (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird; nicht älter als 48 Stunden).

Solche Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden.
Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Tests finden Sie unter Link Staatsministerium im Menüpunkt „Selbsttests“.

Die Selbsttests werden nun von den Schüler*innen 2-3 mal wöchentlich im eigenen Klassenraum selbst durchgeführt. Bei Inklusionskindern helfen die Schulbegleiter nach Erlaubnis der Eltern.
Es liegt vor Ort eine Anleitung aus. Gleichzeitig ist es hilfreich sich ein Erklärvideo vorab anzusehen:

Link Youtube

Was ist nach einem positiven Testergebnis zu tun?

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Erziehungsberechtigten sollen dann unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt über das Ergebnis informieren. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Muss die ganze Klasse in Quarantäne, wenn ein Schüler bzw. eine Schülerin ein positives Selbsttestergebnis hat?

Die Anordnung von Quarantänemaßnahmen fällt in den Zuständigkeitsbereich des lokalen Gesundheitsamtes. Die Erziehungsberechtigten informieren nach einem positiven Selbsttestergebnis ihres Kindes unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet ggf. die Schule über erforderliche Maßnahmen. Bis dahin können die Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis zunächst weiter in der Klasse bzw. im Unterrichtsbetrieb bleiben, wobei die Hygienevorgaben weiterhin genauestens zu beachten sind.

· Eine Nutzung der Warn-App während der Pandemie liegt nach Art. 56 Abs. 5 Satz 2 BayEUG grundsätzlich im Ermessensspieltraum der Lehrkräfte

Für den Distanzunterricht im Schuljahr 2020/2021 gilt ein Rahmenkonzept, das auf den Erfahrungen bzw. Rückmeldungen der Schulen aus dem Schuljahr 2019/2020 basiert. Das Rahmenkonzept schafft mehr Verbindlichkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und die Lehrkräfte. Gleichzeitig wird die Verlässlichkeit in der zeitlichen Bindung der Schülerinnen und Schüler durch klare, von der Schule vorgegebene Strukturen erhöht. Schließlich stärkt es den direkten Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften.

Das Rahmenkonzept umfasst folgende Punkte:

  • Der Rahmenplan für den Distanzunterricht orientiert sich grundsätzlich am Stundenplan für den Präsenzunterricht.
  • Jeder Tag beginnt mit einem (virtuellen) „Startschuss“ – z. B. mit einem „Guten-Morgen-E-Mail“ oder einer Videokonferenz.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet.
  • Die von den Lehrkräften gestellten Arbeitsaufträge sind verbindlich.
  • Mündliche Leistungsnachweise können grundsätzlich auch im Distanzunterricht durchgeführt werden.
  • Die Lehrkräfte halten direkten Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern, geben ihnen regelmäßig aktiv und kontinuierlich Rückmeldung und sind für die zu festgelegten Zeiten erreichbar.
  • Die für den Präsenzunterricht geplanten Brückenangebote werden auch im Distanzunterricht fortgesetzt.

Das vollständige Rahmenkonzept in der aktuellen Fassung finden Sie hier:

Link Staatsministerium

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